Freiwilligendienste

Warum einen Freiwilligendienst?

 

Das  Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD)  bei der AWO sind Freiwilligendienste im sozialen Bereich. Junge Menschen  erhalten damit die Möglichkeit, sich zu engagieren und damit etwas für  die Gesellschaft zu tun. Ein freiwilliger Einsatz fördert die  Entwicklung der Persönlichkeit, bietet Orientierung auch bei der  Berufswahl und vermittelt wichtige Kompetenzen für das weitere Leben.

freiwilligendienst

Ein Freiwilligendienst bietet:

  • Die Chance, sich einzubringen, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.
  • Erste wertvolle Erfahrungen in der Arbeitswelt.
  • Umgang mit Menschen, die Unterstützung benötigen.
  • Eine sinnvolle Möglichkeit, Wartezeiten zu überbrücken (z.B. Uni-Wartesemester).
  • Eine Erfahrung fürs Leben und nicht zuletzt…
  • eine Menge Spaß.

 

Welche Arten der Freiwilligendienste gibt es?

1. Das Freiwillige Soziale Jahr

Das  Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist die populärste Form der  Freiwilligendienste innerhalb der AWO und besteht bereits seit mehr als  40 Jahren. Derzeit leisten ca. 2.600 junge Freiwillige im Alter zwischen  15 und 27 Jahren bei den regionalen Trägern der AWO ein FSJ. Ihren  Dienst verrichten sie in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und  Familien, in Seniorenzentren,  in Einrichtungen  für Menschen mit Behinderungen, in den Migrationsdiensten, in Schulen,  in Krankenhäusern und kulturellen Einrichtungen und vielen anderen  Einsatzstellen.

2. Den Bundesfreiwilligendienst

Auf  Grund des wegfallenden Zivildienstes wird der Bundesfreiwilligendienst  eingeführt. Im Gegensatz zum Zivildienst beruht der BFD auf einer  freiwilligen Entscheidung, etwas für die Gesellschaft zu tun. Der BFD  soll darüber hinaus die bestehenden Angebote im FSJ-Bereich ergänzen und  unterstützen. Auch wenn der BFD den Zivildienst ersetzen soll, richtet  sich die Ausgestaltung im Wesentlichen nach den gesetzlichen Grundlagen  im FSJ. Ein Unterschied besteht in den vertraglichen und  organisatorischen Regelungen. Der Bundesfreiwilligendienst ist geregelt  im Bundesfreiwilligendienstgesetz. Wer also einen BFD macht, sollte sich  bewusst sein, dass die bisherigen Leistungen des  Zivildienstes wie die Soldleistungen, die Heilfürsorge und kostenlose  Bahnfahrten im Bundesfreiwilligendienst nicht mehr bestehen. Ähnlich wie  im FSJ wird es ein Taschengeld geben. Und es können zusätzlich kostenlose  Verpflegung oder Unterkunft bzw. entsprechende Geldersatzleistungen  vereinbart werden.

Was nun? BFD oder FSJ?

Der BFD und das FSJ unterscheiden sich in der Ausgestaltung nur geringfügig.

Folgende Unterschiede sind wichtig bei einer Entscheidung zwischen beiden Formen:

 

BFD FSJ
Alter Offen für jedes Alter nach der Vollzeit-schulpflicht. Nach der Vollzeitschulpflicht bis Vollendung des 27. Lebensjahres.
Teilzeit/Vollzeit Teilzeit ab 20 h pro Woche für Freiwillige ab 27 Jahre. Kein Teilzeiteinsatz möglich.
Kindergeld Für alle Freiwilligen bis zum Alter von 25 Jahren Kindergeld-anspruch. Für alle Freiwilligen bis zum Alter von 25 Jahren Kindergeldanspruch.
Anerkennung Derzeit noch nicht geregelt. Teilweise Anerkennung des FSJ als zu erbringende Leistung in einer weiterführenden Ausbildung/ Studium.

 

Der gesetzliche Hintergrund.

Die gesetzliche Grundlage im FSJ bildet das Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten von 2008.

Die gesetzliche Grundlage im BFD bildet das Gesetz zur Einführung des Bundesfreiwilligendienstes von 2011.

Kontakt

Andrea Lust
Assistentin der Geschäftsführung

AWO-Geschäftsstelle
Stadtring 168
64720 Michelstadt

Tel.: 0 60 61 - 94 23 15
Fax: 0 60 61 - 92 23 20
E-Mail: a.lust@awo-odenwald.de

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